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General Music Theatre

Captain Koralm

… und andere Superhelden aus der Region

Jugendtheaterproduktion am theaterzentrum deutschlandsberg.

Mit
Johanna Aldrian, Arlind Hagjija, Shqipe Hajdari, Valentina Kaup, Johanna Menzel, Linda Petschnigg, Lena Pöltl, Fabian Prattes und Fabian Wolf

Bühne
Francis Kügerl

Kostüme
Yvonne Beck

Technik
Marco Pessl

Regie-Assistenz
Yvonne Beck

Konzept & Regie
Paul J. Diwiak & Christoph Theussl


Deutschlandsberg ist in Gefahr. Nicht zum ersten Mal, aber diesmal wirklich ernsthaft. Auch wenn die Bedrohung für den normalen Bürger noch nicht sichtbar ist, für eine Handvoll Eingeweihte ist es längst traurige Gewissheit: Viel Zeit bleibt nicht mehr. Wenn nicht bald Hilfe kommt, wird es diese idyllische, friedliche Ortschaft am Fuße der letzten Alpenausläufer so wie wir sie kennen nicht mehr geben … und als die Lage immer aussichtloser wird, als man gerade schon aufgeben will, da taucht plötzlich jemand auf, der die Sache offenbar in die Hand nimmt. Captain Koralm! Der Retter von über der Baumgrenze! Aber mit ihm kommt auch noch so einiges anderes ans Licht in der weststeirischen Bezirkshauptstadt …

Unter der Leitung von Christoph Theussl und Paul J. Diwiak entwickeln die Jugendlichen des theaterzentrums ein rasant-trashiges Theaterstück mit Musik, das sich mit unterdrückten Fähigkeiten, Katastrophen- und Verschwörungsszenarien und kleinbürgerlicher Doppelmoral auseinandersetzt. Mit viel Ironie, großen Gefühlen und der einen oder anderen Anlehnung an gängige Superhelden-Mythen.



Pressestimmen:

Kleine Zeitung, 02. Oktober 2021

Furcht vor dem Kernöl-Kid
Jugendstück „Captain Koralm“ entdeckt die Heldinnen.
Seit Deutschlandsbergs Schutzherr Captain Koralm untergetaucht ist, herrscht in der Stadt Chaos. Dunkle Spieler und Trickser treiben ihr Unwesen und zu allem Überdruss droht der Bösewicht Kernöl-Kid, alle Kernöllager zu zerstören. Eine ausweglose Lage? Es stellt sich heraus, diese Deutschlandsberger wissen zu überraschen. Genauer: Diese Deutschlandsbergerinnen sind eine Wucht.
„Captain Koralm“ folgt der Logik von Comicreihen wie „Austrian Superheroes“: Lokal-kolorierte Helden treffen auf offenherzige Sprache und zeitgenössische Referenzen: „Leck Buckl“ wird lauthals geflucht und „Selfie“ gerufen, wenn es die Logik der Zeit verlangt. Ein heiteres Spiel mit den Klischees der Region, von Lady Schilcher, die vom „besten Safterl“ schwärmt, bis zur weisen Woazboatwoman. Und weil der beste Partner des modernen Superhelden die Selbstironie ist, gibt es für das Publikum einiges zu lachen – über sich selbst und das neunköpfige Jugendensemble, das unter der Regie von Paul J. Diwiak und Christoph Theussl mit Spielfreudigkeit überzeugt.
Daniel Hadler

Steirer Krone, 02. Oktober 2021

Theaterzentrum Deutschlandsberg: „Captain Koralm“ startet seinen Einsatz
Superhelden trinken Schilcher
Bang! Pow! Splash! Im Theaterzentrum Deutschlandsberg treten derzeit die Superhelden des Schilcherlandes zur großen Abrechnung an. Das Jugendtheaterstück „Captain Koralm“ macht auf humorvolle Art die versteckten Talente der Region sichtbar und stichelt gegen provinzielle Doppelmoral.
Sapperlot, sind die Avengers denn in die Weststeiermark übersiedelt? Als in Deutschlandsberg ein Bösewicht auftaucht, der die unerklärliche Abwesenheit von Captain Koralm nutzen will, um sämtliche Kernöl-Vorräte zu zerstören, stellt sich heraus: In der Region wimmelt es nur so vor Superhelden. Lady Laßnitz, Major Hebalm, Schichergirl und Woazboart Woman treten zusammen an, um die Region vor dem Bösen zu retten – doch der Weg dorthin ist gespickt mit Hindernissen.
Trashige Popkultur und die Untiefen der Lokalpolitik treffen in diesem theatralen Comic aufeinander. Regiert wird dieser von König Humor, doch zwischen all den regional gefärbten Gags und Slaptstick-Einlagen werden auch durchaus brisante Themen angesprochen: So wird etwa die wirtschaftliche Abhängigkeit der Region von Tourismus, Kulinarik und Koralmtunnel ebenso auf die Schaufel genommen wie die Mängel im Infrastrukturausbau. Auch die kleinbürgerliche Doppelmoral und die provinzielle Freunderlwirtschaft erweisen sich im Kampf gegen das Böse mitunter als echter Stolperstein.
Unter der Leitung von Christoph Theussl und Paul J. Diwiak bringen die jugendlichen Darsteller eine herzhafte Provinzposse auf die Bühne, die sie mit ganz viel Humor in ein Superheldenkostüm stecken. Pow, das schlägt ein!
Christoph Hartner

Weststeirische Rundschau, 08. Oktober 2021

Koralmpower … Superhelden aus der Region machen von sich reden
Dass Deutschlandsberg eine liebenswerte Stadt ist und noch liebenswertere Bewohner hat, ist eigentlich keine Offenbarung, geschweige denn Stoff für eine Geschichte. Es sei denn, man dringt tiefer in das Geschehen der Stadt ein und weiß, dass alles nicht so friedlich abging, wie man meint.
Und darum geht es in der neuen Produktion im TZ, denn dort erzählen die jungen Darstellerinnen und Darsteller bzw. eine Erzählerin von Superkräften, die drohendes Unheil verhindern wollen, von sonderbaren Bewohnern wie Lady Laßnitz, Woazboart Woman, Schilcher Girl, Kernöl Kid, Major Hebalm und Mr. Wies sowie dem Superhelden Captain Koralm. Und wie sie es tun – keine Minute, in der nicht Spannung aufflammt, in der man nicht fasziniert das Treiben auf der Bühne verfolgt und sich dabei bestens unterhält.
Christoph Theussl und Paul J. Diwiak, zuständig für Konzept und Regie, haben mit den Jugendlichen diese fiktive Geschichte um Deutschlandsberg entwickelt und zogen erfrischend alle Register ihrer Möglichkeiten. Mit Johanna Menzel, Valentina Kaup, Linda Petschnigg, Johanna Aldrian, Lena Pöltl, Shqipe Hajdari, Fabian Wolf, und Fabian Prattes sowie Arlind Hagjija als „Titelheld“ stand ein hochtalentiertes Jung-TZler-Team auf der Bühne, das alle Fähigkeiten – auch singend – aufbot, um das Publikum gut zu unterhalten. Nicht zu vergessen Yvonne Beck, Francis Kügerl und Marco Pessl und ihr Beitrag „hinter der Bühne“!

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General Theatre

Der Glücksbringer

Jugendtheaterstück von Paul J. Diwiak sehr frei nach Johann Nestroys „Der Talisman“.

Jugendtheaterproduktion der Bühne Loipersdorf.

Tina Feuerfuchs ist neu im Dorf Cypressenburg. Gleich am ersten Tag wird ihr klar gemacht, dass sie hier nicht dazu passt – wegen ihrer Haare. Die sind nämlich Rot. Und obwohl die schönsten Blumendie Rosen – auch rot sind, sehen das die Leute bei den Haaren ganz anders. Das kennt Tina schon. So einfach lässt sie sich jedoch nicht unterkriegen. Durch eine glückliche Fügung kann sie ihre Haarfarbe vor fast der ganzen Dorfgemeinschaft verschleiern. Mit Charme und Witz beginnt sie so die gesellschaftliche Leiter nach oben zu steigen immer mit versteckten Haaren. Wie lange kann das nur gut gehen?

Flyertext

Mit: Nadine Bierbauer, Dominik Rath ,Amelie Neumeister ,Maria Stessl, Annika Rindler, Alexander Rindler

Technik: Stefan Rindler, Moritz Buchner Wilfried Thonhofer
Maske: Petra Kollegger

Regieassistenz: Nathalie Gotscheva
Text & Regie: Paul J. Diwiak

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General Theatre

HEUTE ist das MORGEN von GESTERN

Klara findet das Tagebuch ihrer Oma Katrin. Die lebte im Sturzbachtal. Was das heißen soll, versteht Matteo auch nicht ganz, aber er findet es jedenfalls einmal interessant. Laura entdeckt im Keller auch Lieselottes Tagebuch aus der DDR – samt Fotos von ihren Geschwistern Uschi und Rudi! Eine Zeitreise in der Zeitreise quasi. Aber warum müssen Martin und Carina ständig streiten? Und warum tut die Klassenlehrerin Frau van Bergen nichts dagegen? Alle Jugendlichen – egal ob von HEUTE, GESTERN oder MORGEN – müssen noch eines lernen: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Ein Blick vom MORGEN ins HEUTE liefert mehr Informationen über das GESTERN als erwartet. Weil: HEUTE ist das MORGEN von GESTERN.

Mit
Johanna Aldrian, Yvonne Beck, Amelie Bund, Shqipe Hajdari, Valentina Kaup,
Johanna Menzel, Pamina Payer, Marco Pessl, Linda Petschnigg, Fabian Prattes und Fabian Wolf

Bühnenbau
Francis Kügerl

Kostüme
Yvonne Beck

Regie-Assistenz & Technik
Arlind Hagjija

Text & Regie
Paul J. Diwiak



Pressestimmen

Kleine Zeitung, 09. Oktober 2020

TZ DEUTSCHLANDSBERG
Keine Sorge um den Nachwuchs
Jugendtheaterproduktion ist bemerkenswert.

„Blick zurück in die Zukunft“ passt auf die Jugendtheaterproduktion in der weststeirischen Talenteschmiede. Das Elfer-Team unter Paul Diwiak (Text, Regie) wählt die Zu­kunft als Spielzeit und er­weckt in kurzen Szenenfolgen unterschledliche Tagebuche­pisoden von einst zum Leben.
Jugendliche von morgen set­zen sich mit jungen Menschen von damals, der jetzigen Großelterngeneration, ausei­nander. Da kommen DDR, Sta­si, Republikflucht sowie Qua­rantäne im Sturzbachtal ins Spiel. Und eines verbindet in „Heute ist das Morgen von gestern“ die biografischen Blitzlichter: Alle hat­ten und haben Pläne, durch­kreuzt von der Unberechenbar­keit des Lebens. Eine klasse Idee, die originell umgesetzt wird und stau­nen lässt über das freie Spre­chen und authentische Agie­ren der bemerkenswerten Truppe. Nachwuchssorgen muss sich das Theaterzentrum Deutschlandsberg keine ma­chen.
Eli Spitz

Weststeirische Rundschau, 09. Oktober 2020

Fehlende Kommunikation, Isolation, Unsicherheit, Verzweif­lung, Spaß, Party, Verantwortung – all diese Themen findet man in der Jugendproduktion „HEUTE ist das MORGEN von GES­TERN“ des Theaterzentrums Deutschlandsberg. Unter der Regie von Paul Diwiak. werden diese Probleme, die es in jeder Gene­ration und in jeder Zeit gegeben hat und gibt und geben wird, aufgearbeitet. 2 Jugendliche aus dem MORGEN stöbern in Ta­gebüchern und unternehmen somit eine Zeitreise und eine Zeit­reise in der Zeitreise. Problemen stellten sich Menschen der vergangenen Generationen und man wird sie immer wieder stel­len, wenn persönliches Leid zu ertragen ist. Alle Jugendlichen – egal ob von HEUTE (mit Johanna Aldrian, Amelie Bund, Shqipe Hajdari, Johanna Menzel, Valentina Kaup und Fabian Prattes), GESTERN (Yvonne Beck, Linda Petschnigg, Fabian Wolf) oder MORGEN (Pamina Payer und Marco Pessl) – müssen noch eines lernen: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Es ist sehr wohl der hervorragenden Regie von Paul Di­wiak zuzuschreiben, dass hier vom ganzen Ensemble eine durch­aus anerkennenswerte Leistung geboten wurde. Begeisterter Applaus wahrlich verdient, galt natürlich nicht nur den Schau­spielern sondern auch Paul Diwiak für den Text sowie dem wei­teren Team des TZ wie Francis Kügerl für das Bühnenbild, Arlind Hagjija für die Technik und Yvonne Beck für die Kostüme.

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General Music Schoolprojects Theatre

Amazonen, Walküren & Göttinnen

Im Wintersemester 2019/2020 durfte ich an der HLW Deutschlandsberg beim Theaterdinner als Regisseur & Theatertrainer mitwirken! Auch die Textbearbeitung stammt von mir und ist frei nach Stücken von Thor Truppel. Wie oft habe ich es mir nicht nehmen lassen, dass ich auch die Musik dafür komponiert und produziert habe.

Mir hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht und hoffe, ich sehe diesen liebenswerten Haufen einmal wieder!


Die Amazonen

Penthesilea, eine Botschafterin Celina Stelzl
Hippolyte eine Botschafterin Julia Eberhard
Otrere, Admiralin und Mutter von PenthesileaMarie Hattenberger
Thermodosa, ehemalige Hohepriesterin & Mutter von Hippolyte Sophie Koch
Myrina, eine unbegeisterte Kriegerin Ramona Strohmeier
Polemusa, eine sprachbegeisterte KriegerinJulia Paulus
Derinoe, eine männerbegeisterte Kriegerin Sofia Zmugg

Die Walküren

Kriemhild, Königin Jasmin Berger
Brunhild, Königin Michaela Müller
Ute, Königinmutter Johanna Nikodem
Gudrun, Schwägerin (in spe) von Kriemhild und BrunhildAngelina Orthaber
Siegfried, König von XantenSebastian Reif
Sieglinde, Siegfrieds Mutter Johanna Eckart

Die Göttinnen

Athene, griechische Göttin der Weisheit Anna Stelzer
Artemis, griechische Göttin der JagdRamona Mauko
Frigga, nordische Göttin der Ehe, Mutterschaft und des Herdfeuers Katharina Muster
Freya, nordische Göttin der LiebeElisa Strahwald



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General Music Theatre

G O D I S N O W H E R E

Künstlerische Abschlussprüfung
G O D I S N O W H E R E

von Julia Aigner & Paul J. Diwiak an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in Zusammenarbeit mit theaterzentrum deutschlandsberg.

Österreich, kurz nach dem Anschluss.
Elisabeth hat sich umgebracht. Ihren Bruder Johann plagen seither quälende Gedanken: Hätte er es verhindern können? Und was ist das überhaupt für ein Gott, der so etwas zulassen kann? Dann aber kommt Emma und stellt das beschauliche Dorf ganz schön auf den Kopf. Denn sie ist ein Swing-Girl: Sie stellt sich dem nationalsozialistischen Regime mit ihrem weltoffenen Lebensstil und ihrer Liebe zu flotter Musik entgegen. Kurzfristig kann sie Johann aus seiner Depression befreien. Aber darf man denn überhaupt tanzen, wenn die ganze Welt auf dem Kopf steht?

Mit
Martina Brand, Amelie Bund, Arlind Hagjija, Valentina Kaup, Arnold Kogler, Anna Kohler, Linda Petschnigg und Marco Pessl

Bühnenbau
Francis Kügerl

Kostüme
Yvonne Beck, Leonie Gerstmann und Carina Gutmann

Technik
Moritz Truppe

Musik & Regie-Assistenz
Julia Aigner

Text & Regie
Paul J. Diwiak


Pressestimmen

Weststeirische Rundschau, 25. Oktober 2019

Wenn es Gott gibt, warum lässt er das alles zu? Diese Frage stell­ten sich Menschen der vergange­nen Generationen und man wird sie immer. wieder stellen, wenn persönliches Leid zu ertragen ist, sich Menschen bekriegen und, und und. Der Zweifel am Glau­ben, an Gott, und an sich selbst ist auch Thema einer Jugend­produktion des Theaterzen­trums, wobei gleich vorweg zu bemerken ist, dass sich das Wort Jugend nur auf das Alter der Pro­tagonisten bezieht und nicht Rückschlüsse auf die Professio­nalität zulässt.
,,Godisnowhere“ ist der Titel des Stückes von Paul J. Diwiak, das auch seine künstlerische Abschlussprüfung zusammen mit Julia Aigner an der Kunstuniversität Graz im Studium Lehramt Musik­erziehung war. Die Premiere fand also bereits in Graz statt, wobei dort die umrahmende Musik von einem Vokalensemble- am Cello Paul J. Diwiak bzw. Julia Aigner am Klavier – erfolgte, während sie in Deutschlandsberg eingespielt wurde.
Diwiaks Text führt uns zurück in das Jahr 1938, kurz bevor die ,,ganze Welt Kopf steht“. Selbstmord, das unerschütterliche Gott­vertrauen einerseits, tiefe Trauer, Träume, Zweifel, Begeisterung für das nationalsozialistische Gedankengut, die Frage nach der eigenen Schuld und das Land-Stadt-Szenario – all das hat seinen Platz in der aufregenden Geschichte voll berührender und starker Szenen. Allen voran ist es diesmal Arlind Hagjija, der ausdrucksstark, von Ge­fühlsausbrüchen hin und her gerissen, agiert und überzeugen konnte. Es ist sehr wohl aber auch der hervorragenden Regie von Paul Diwiak zuzuschreiben, dass hier vom ganzen Ensem­ble eine durchaus aner­kennenswerte Leistung geboten wurde: Linda Petschnigg als kleine Schwester, Anna Kohler als ältere Schwester, Martina Brand als das Girl aus der Stadt, Valen­tina Kaup, Marco Pessl, Amelie Bund und Ar­nold Kogler haben sich den begeisterten Applaus wahrlich verdient! Er galt natürlich auch ganz besonders Paul Di­wiak und Julia Ai­gner sowie dem weiteren Team des TZ wie Francis Kügerl für das Bühnenbild und Moritz Truppe für die Technik.
Die Kostüme sind diesmal insofern erwähnenswert, da sie ebenfalls der praktische Teil einer Diplomarbeit von Studentinnen an der Modeschule Graz waren. (Yvonne Beck, Leonie Gerstmann und Carina Gutmann).

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General Music Theatre

Du Da Fällt Mir Ein

Es ist kurz vor Weihnachten und meine Schwester Irene Diwiak hat ein kleines Hörspiel geschrieben!

Mit Lena E. Truppe & Arlind Hagjija!

Fun-Fact am Rande: für die Musik und Geräusche habe ich den Ordner von meinem Diplomfilm „Seppl’s Tanke“ wieder ausgegraben!

Have Fun!

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General Music Theatre

Räubertöchter – Räubersöhne

frei nach Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“

Ronja Mattisdotter ist eine Räubertochter. Die einzige in der Mattisburg und die einzige im ganzen großen Mattiswald. Birk Borkason ist ein Räubersohn. Der einzige bei den Borkaräubern und der einzige in der neuen Borkafeste.
Und genau so soll es bleiben. Finden beide. Ohne sich zu kennen. Erst der Sprung über den Höllenschlund ändert alles. Von verfeindeten Sippen und junger Liebe, von Generationenstreit und Zukunftsangst, von Räubertöchtern und Räubersöhnen.


Mit
Yvonne Beck, Martina Brand, Katharina Gosch, Arlind Hagjija, Laura Kainz, Arnold Kogler, Paul Kogler, Anna Kohler, Sophia Lierzer, Rosemarie Machek, Julia Müller, Mathias Müller, Pamina Payer, Janine Sailer und Moritz Truppe

Bühnenbau
Francis Kügerl

Kostüme
Lena Truppe, Yvonne Beck

Lichtdesign
David Reinisch

Produktionsleitung
Gerd Wilfing

Regie-Assistenz
Lena Truppe

Textbearbeitung & Regie
Paul J. Diwiak


Pressestimmen

Kleine Zeitung, 26.09.2016:

Vernunft der Jugend
Unbekümmert auf Astrid Lindgrens Spuren.
DEUTSCHLANDSBERG.
Diskussionen über Geschlechterrollen, Zukunftsängste und Gewaltregulation. Wer als Erwachsener wieder einmal auf Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“ stößt, meint es nicht mit einem Kinderbuch zu tun zu haben. Wären da nicht die Versatzstücke juveniler Heldensagen, von Zauber wesen bis Räubergeschichten, man das Kinderbuchetikett ernsthaft überdenken. Die Jugendproduktion des Theaterzentrums Deutschlandsberg zeigt Lindgrens letzte große Erzählung in einer beschwingten Inszenierung. Den inhaltlichen Rahmen bildet die Feindschaft zwischen den Räuberbanden der beiden Hauptmänner Mattis und Borka, die sich ebenso übermütig wie tölpelhaft ihrer Rivalität hingeben. Die Vernunft kommt aus der Jugend in Person der Ronja, Mattis Tochter, und Birk, Borkas Sohn. Als junges Liebespaar emanzipieren sie sich nicht nur vom Elternhaus, sondern auch vom Typus der klassischen Räubergeschichte. Regisseur Paul J. Diwiak lässt seine jungen Protagonisten über die Bühne wirbelnd den Stoff erarbeiten. Einzelne Szenen werden hinterfragt, ungeniert wiederholt oder verworfen. Auf moderne Elemente wird verzichtet, stattdessen die Geschichte mit musikalischen Einlagen und einer großen Portion Unbekümmertheit erzählt.
Daniel Hadler

Weststeirische Rundschau, 30. September 2016:

Astrid Lindgren ließ grüßen!
Das Kinderbuch „Ronja Räubertochter“ der schwedischen Autorin aus dem Jahr 1981, das weltweit ein Erfolg und auch verfilmt worden war, ist eine klassische Parodie auf einen Räuberroman und wer bei den beiden Liebenden an Romeo und Julia denkt, liegt so gar nicht falsch. Nur eines unterscheidet Shakespeares Tragödie von Lindgrens Kinderbuch, das in diesem Fall von Regisseur Paul J. Diwiak frei bearbeitet worden war – es gibt ein Happy End für die Liebenden – Ronja, der Tochter des Räuberthauptmannes (Laura Kainz) und Birk, dem Sohn des verfeindeten Räuberhauptmannes Borka (Moritz Truppe).
Regisseur Paul J. Diwiak liebt die Herausforderung, denn es war sicherlich kein leichtes Unterfangen, 15 (!) Jungschauspieler bzw. Jungschauspielerinnen in einer Produktion zu vereinen. Mit Unbekümmertheit erzählen sie lautstark vom Konflikt, der die beiden Banden trennt, bis hin zum gewaltfreien friedlichen Ende – eine Metapher für eine friedliche und gewaltlose Möglichkeit zur Veränderung der Welt. Arlind Hagjija als Mattis, Rosemarie Machek als dessen Frau auf der einen Seite, Mathias Müller als Borka und Sophia Lierzer als Borkas Frau auf der anderen Seite seien hier stellvertretend für das ganze Team genannt, das zeigt, wie professionelle Jugendtheater-Arbeit im TZ aussehen kann.
Nicht nur dass einige der Darsteller auch musikalisch gefordert wurden, was für die musische Begabung der jungen TZler spricht (Kompositionen: Paul J. Diwiak), bestachen auch die Kostüme vor allem der Fabelwesen, für die Lena Truppe und Yvonne Beck verantwortlich zeichneten.


Musik

Dieser Audiomitschnitt wurde bei einer Vorstellung gemacht und ist damit eine Live-Aufzeichnung.

mit
Martina Brand (Piano)
Arlind Hagjija (Vocals)
Laura Kainz (E-Viola)
Arnold Kogler (E-Gitarre)
Paul Kogler (Trompete)
Sophia Lierzer (Schlagzeug)
Rosemarie Machek (Okarina)
Pamina Payer (E-Bass)
Mortiz Truppe (E-Gitarre)

Chor:
Yvone Beck, Katharina Gosch, Anna Kohler, Julia Müller, Mathias Müller, Janine Sailer


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General Theatre

nicht genügend

Ein neues Jahr, ein neues Glück. Die Oktavaner feiern ihr letztes Schuljahr, aber hauptsächlich sich selbst. Gerber ist ganz vorne mit dabei. Noch. Der letzte erste Schultag ändert alles.
Ab jetzt gibt es nur noch Kupfer, Karzer und Kollegenschweine. Freunde werden weniger, der Druck wird mehr, blaue Briefe kommen, Lisas Briefe nicht. Und die Matura rückt auch immer näher. Das letzte Jahr, das letzte Glück?
Das junge Team vom theaterzentrum deutschlandsberg bringt die zeitlosen Kämpfe der Jugend um Anerkennung von Lehrer und Eltern, Geliebten und Freunden frei nach Friedrich Torbergs „Der Schüler Gerber“ auf die Bühne.

Mit
Yvonne Beck, Katharina Gosch, Arlind Hagjija, Laura Kainz, Arnold Kogler, Anna Kohler, Julia Müller, Kerstin Puntigam, Janine Sailer und Moritz Truppe

Bühne
Francis Kügerl

Kostüme
Verena Suppan

Technik
David Reinisch, Robert Reichel

Produktionsleitung
Gerd Wilfing

Support
Thorsten Zerha

Regie-Assistenz
Lena Truppe

Regie
Paul J. Diwiak


Pressestimmen

Weststeirische Rundschau, 03. Oktober 2015:

Nicht genügend – setzen! …
Als Friedrich Torberg seinen Roman „Der Schüler Gerber“ schrieb, war er gerade 22 Jahre alt und hatte erst zwei Jahre zuvor seine Matura abgelegt. Die Akteure der Jugendtheaterproduktion im TZ haben sie bis auf eine Ausnahme noch vor sich. Genau so wie es in ihrem Stück „nicht genügend“, frei nach dem „Schüler Gerber“, der Fall ist.
Regisseur Paul J. Diwiak, von dem auch die Textbearbeitung stammt, ist es gelungen, jene Atmosphäre, die gezeichnet ist von Versagensangst im Schülermilieu, Druck, den Kampf um Anerkennung, Freunde, Liebe, den Problemen mit Lehrern usw., glaubwürdig zu vermitteln. Das Thema ist durchaus auch heute noch aktuell und könnte, besser sollte, jenen zu denken geben, die Jugendlichen wenig oder kaum Verständnis entgegen bringen.
Die Rollen der Erwachsenen des Stückes des Jugendlichen selbst chorisch zu überlassen war ebenso eine ausgezeichnete Idee wie das Entschweben der beiden Hauptfiguren Gerber und Benda beim berührenden „Abschiednehmen“. Wie immer bot das schlichte Bühnenbild von Francis Kügerl den passenden Rahmen für die jugendlichen Akteure, die temperamentvoll ihrer Sicht der Dinge, ihrer Freude aber auch mit viel Gefühl ihrem Schmerz Ausdruck verliehen.
Gesamt gesehen soll hier erneut darauf hingewiesen werden, wie wichtig es für Jugendliche ist, in Deutschlandsberg einen Ort finden zu können, an dem man sich mit Literatur nicht nur auseinandersetzen kann, sonder wo ihnen auch die Möglichkeit geboten wird, sich selbst – und das von Kindesbeinen an – zu profilieren.


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General Music Theatre Video

Expectation Nation

Trailer zur Jugendproduktion 2015 „Expectation Nation“ am theaterzentrum deutschlandsberg

Was ist unseren Vorfahren da schon wieder eingefallen?
Die Raumfähre Oktopus ist auf dem Weg zu einem neu entdeckten Planeten, auf welchem mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,2 Prozent humanoides Leben existiert. An Bord der Fähre befindet sich eine Gruppe junger Menschen, die ihr Schicksal auf unterschiedlichste Weise ertragen. Denn sie sind bereits die dritte Generation dieser umfangreichen Expedition. Schon ihre Eltern wurden auf der Oktopus geboren. Und bis zur Ankunft dauert es noch ca. 500 Jahre…

Expectation Nation ist ein musikalisch-theatralisches Bühnenprojekt über die „Generation dazwischen“, also über Menschen wie du und ich. Mit einem Ziel, das sie nie erreichen werden und mit viel Zeit, um darüber nachzudenken.

Mit
Laura Kainz, Maria Kainz, Arnold Kogler, Lukas Michelitsch, Lena Mußbacher, Mathias Müller, Robert Reichel, Desirée Steirer und Lena Truppe

Bühne
Francis Kügerl

Kostüme
Sandra Malli

Lichtdesign und -technik
Peter Michelitsch

Musik
Paul Diwiak, Christoph Theußl

Produktionsleitung
Gerd Wilfing

Regie-Assistenz
David Reinisch

Konzept/Leitung
Christoph Theußl


Pressestimmen

Kleine Zeitung, 03.04.2015:

Unterwegs sein ohne Ankunft
Eine Weltraum-WG reist zurück in die Zukunft.
DEUTSCHLANDSBERG. Bier fließt reichlich. Noch. Und Partystimmung ist angesagt. Wie anders die Zeit vertreiben bei der auf Sternenlandschaft reduzierten Aussicht? Die Erde haben die gerade eben verwaisten Jugendlichen in der Raumschiff-WG nie kennengelernt, und das Ziel Lambda 13 werden erst ihre Nachfahren erreichen. Denn der von den Urgroßeltern entdeckte, humanoides Leben versprechende Planet liegt noch 500 Jahre entfernt.
Unterwegs zu sein, ohne anzukommen, ist der Kern im von Christoph Theußl konzipierten und mit Paul Diwiak musikalisch und filmisch aufbereiteten Science-Fiction-Spiel „Expectation Nation“. Die Zeitreise wird zur Metapher eines ebenso cleveren wie witzigen Cocktails aus Zukunft, Vergangenem und Gegenwart.
Als dritte Generation im Stück (und des TZ Deutschlandsberg) legen sich alle neune blendend ins Zeug, amüsieren, machen nachdenklich und servieren ein spritziges, aber auch tiefgründiges Bild der Befindlichkeiten einer alleingelassenen Generation. EWS


Weststeirische Rundschau, 03.04.2015:

(…) Christoph Theußl, den man eigentlich als Liedermacher kennt, hatte das Konzept und die Leitung inne und so „sprudelt“ es nur so von Gags, die von den Darstellern Laura und Maria Kainz, Arnold Kogler, Lukas Michelitsch, Lena Mußbacher, Mathias Müller, Robert Reichel, Desiree Steirer und Lena Truppe perfekt in Szene gesetzt wurden. Großartig die Regiearbeit, das Konzept, und erneut eine tolle Leistung der jungendlichen Darsteller. Das Theaterzentrum kann jedenfalls auf diese Produktion wieder stolz sein!


Musik

von Paul J. Diwiak & Christoph Theussl.
Recording & Mixing by Paul J. Diwiak


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General Music Theatre

Haus der PRAVDA

Pavlov entkommt den Klauen eines Despoten und flieht aus seiner unterdrückten Heimat in eine bessere Welt – in unsere Welt. Hier findet er das Haus der Pravda, wo jede und jeder willkommen ist – gegen Aufpreis.
Ein Versuch über die Menschlichkeit. Eine Utopie in der Gegenwart.

Mit
Sepp Brauchart, Kathrin Diwiak, Arlind Hagjija, Julia Jakob, Laura Kainz, Christoph Kugler, Robert Reichel, David Reinisch und Larissa Semlitsch

Bühne
Francis Kügerl

Kostüme
Katrin Engelbogen

Licht
Peter Michelitsch

Produktionsleitung
Gerd Wilfing

Textberatung
Daniel Knopper

Regie-Assistenz & Musik
Paul J. Diwiak

Text & Regie
Thorsten Zerha


Pressestimmen

Kleine Zeitung, 13.11.2014:

Roadmovie durch struppige Fantasie
DEUTSCHLANDSBERG. Aus einem Halbbogen zaubert Francis Kügerl die Halfpipe eines Reaktorblocks, einen Zug, Treppe und Casino-Salon. Das geniale Bühnenbild im TZ Deutschlandsberg weckt hohe inhaltliche Erwartungen. Die Wahrheit, „Pravda“, hangelt sich durch den Dschungel der Fantasie zu atomarer Bedrohung, Zweiklassengesellschaft, Immobilienblasen, Spekulation und Tschechow-Verschnitt im kapitalistisch feudalen Gewand. (…) EWS


Musik

von Paul J. Diwiak